Tabelle aller bekannten Truppenmannschaftsbunker und seiner Varianten nach Standorten von Westen nach Osten aufgelistet

Die Darstellungsausrichtung der gezeigten Luftbilder muss nicht in jedem Fall der richtigen Himmelsrichtung entsprechen.

In mehreren Fällen sind die Texte und Bilder auf den von hier aufzurufenen ungebundenen Objektvorstellungsseiten chronologisch von oben nach unten angeordnet. Auf diesen Seiten werden Texte aufgrund von Neuinformationen nicht verändert, sondern in Form von Nachträgen ergänzt. Hiermit soll die Rechercheentwicklung verdeutlicht werden. Im Gegensatz dazu entspricht die Darstellung der gezeigten Bilder auf einigen Seiten jedoch nicht der korrekten chronologischen Reihenfolge. Jahreszahlen der Aufnahmen werden, soweit bekannt, angegeben.

Soweit bekannt, werden in der Tabelle die nach dem Krieg von der Besatzung den Objekten zugeteilten DB(Disarmament-Branch)-Nummern aufgeführt. Diese waren zwei- bis vierstellig. Bereits vor der Verteilung der DB-Nummern wurden durch die Besatzung fast sämtliche Objekte zunächst mit Registrierungsnummern (Kontrollnummern) versehen. Diese waren in den meisten Fällen vierstellig. In einigen Fällen wurden die Registrierungsnummern später ohne Änderung als DB-Nummern übernommen.

Es wird keine Gewähr auf Richtigkeit oder Komplettheit der Daten in dieser Tabelle gegeben. Sollten Sie relevante Fehler entdeckt haben, oder Ergänzungen anbieten können, kontaktieren Sie uns bitte.

Stand: April 2012

T 750 1 Hafen Nordwest Werft in Danzig

 

Zurück zum Artikelinhaltsverzeichnis

Zurück zum Eingangsbereich

 

Bezeichnung

Baujahr / Bauträger / Schutzplätze
Bauphase
Status
heutige Nutzung
Abschnitt Nordsee:
Emden
1.

Truppenmannschaftsbunker 750 Kaserne Barenburg, Gerhart-Hauptmann-Straße, ehemalige Admiral-Scheer-Straße

T 750 Kaserne Barenburg Emden

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für a.M.K.A."

DB-Nr. existiert

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Mit Tarnbemalung (Feldtarn abgewandelt)

Mindestens zwei Sendemasten / Antennen auf dem Dach

Erste Bauphase

1946 teilgesprengt, Hauptsprengung durch Unterstützung von Wasserdruck nachfolgend ebenfalls 1946, wohl 1948 entfernt

Kasernengelände, nicht mehr militärisch genutzt, großteilig privatisiert
2.

Truppenmannschaftsbunker 750 Nesserlander Straße

T 750 Nesserlander Straße Emden

3 Geschosse

Keine Deckenverstärkung

1944 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Zweite Bauphase

vorhanden

Lager - heute Privatbesitz -
3.

1943 bis 1944 Kriegsmarine / Werkluftschutz Nordseewerke Emden

Schutzplätze regulär: wohl 1400 Mann (andere Quelle: 2000 Mann)

-

vorhanden, entfestigt, vollkommen verblendet

Werftgelände, Lager Nordseewerke
?

nur Verdacht / wohl 1943 Kriegsmarine

Ein Beobachtungsstand auf dem Dach

unbekannt

Kriegsmarine-Bunker vorhanden, nach dem Krieg gesprengt, Sprengung durch Unterstützung von Wasserdruck 1946, Ruine

Ruine, Brachgelände
Wilhelmshaven
Bereich U-Bootstützpunkt
4.

Truppenmannschaftsbunker 750 Emsstraße 1 "Banter Ruine"

T 750 Emsstraße 1 Wilhelmshaven

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Wohnschiff Monte Pascoal"

DB-Nr. 2179

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Bauausführung: Bauunternehmen Hermann Möller / Wilhelmshaven

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Mit Tarnbemalung (mattschwarz)

Mindestens zwei Sendemasten / Antennen auf dem Dach

Inoffizieller Name BANTER RUINE mindestens einmal in weißer Schrift an Bunkerwand gemalt

Erste Bauphase

vorhanden

nach dem Krieg Gelände "Prince-Rupert-School", heute ungenutzt, Abriss der umliegenden Kaserne 2009 bis 2010 - heute Besitz Stadt Wilhelmshaven -

Anfang 2012 wurde Denkmalschutzantrag gestellt, Ergebnis offen

5.

Truppenmannschaftsbunker 750 / modifiziert Emsstraße 2 "U-Bunker"

T 750 / modifiziert Emsstraße 2 Wilhelmshaven

Bunker für 2.U-Boot-Flottille Wilhelmshaven

Wappen

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für U-Bootsbesatzung bei U-Bootsstützpunkt"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Bauausführung: Bauunternehmen Hermann Möller / Wilhelmshaven

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Ein Beobachtungsstand auf dem Dach

Mit Tarnbemalung (mattschwarz)

Inoffizieller Name U-BUNKER mindestens dreimal in weißer Schrift an Bunkerwand gemalt

Erste Bauphase

vorhanden

nach dem Krieg Gelände "Prince-Rupert-School", heute ungenutzt, Abriss der umliegenden Kaserne 2009 bis 2010 - heute Besitz Stadt Wilhelmshaven -

Anfang 2012 wurde Denkmalschutzantrag gestellt, Ergebnis offen

Ende Bereich U-Bootstützpunkt
6.

Truppenmannschaftsbunker 750 Hannoversche Straße 1, ehemalige Ostfriesenstraße, Bunker "Scharnhorst" oder "Gneisenau"

T 750 Hannoversche Straße 1 Wilhelmshaven

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Jachmann-Kaserne"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Bauausführung: Bauunternehmen Hermann Möller / Wilhelmshaven

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Mit Tarnbemalung (ziegelrot, Einheitstarn mit Gebäudeumfeld)

Inoffizieller Name SCHARNHORST oder GNEISENAU / wohl GNEISENAU mindestens einmal in (wohl großer) weißer Schrift an Bunkerwand gemalt (Nordwand)

Erste Bauphase

vorhanden, am 12. und 13. April 2012 durch Kernbohrung ENTFESTIGT

ungenutzt - heute Besitz Niedersächsisches Hafenamt (Niedersachsenports) -

26.01.12: ABRISS DES BUNKERS SEHR WAHRSCHEINLICH IN VORBEREITUNG !

14.02.12: ABRISS DES BUNKERS IN VORBEREITUNG !

7.

Truppenmannschaftsbunker 750 Hannoversche Straße 2, ehemalige Ostfriesenstraße, Bunker "Scharnhorst" oder "Gneisenau"

T 750 Hannoversche Straße 2 Wilhelmshaven

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Jachmann-Kaserne"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Bauausführung: Bauunternehmen Hermann Möller / Wilhelmshaven

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Mit Tarnbemalung (ziegelrot, Einheitstarn mit Gebäudeumfeld)

Inoffizieller Name SCHARNHORST oder GNEISENAU / wohl SCHARNHORST mindestens einmal in (wohl großer) weißer Schrift an Bunkerwand gemalt (Nordwand)

Erste Bauphase

vorhanden, am 11. April 2012 durch Kernbohrung ENTFESTIGT

ungenutzt - heute Besitz Niedersächsisches Hafenamt (Niedersachsenports) -

26.01.12: ABRISS DES BUNKERS SEHR WAHRSCHEINLICH IN VORBEREITUNG !

14.02.12: ABRISS DES BUNKERS IN VORBEREITUNG !

8.

1944 Kriegsmarine

Bauausführung: Bauunternehmen Hermann Möller / Wilhelmshaven

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Vier Beobachtungsstände auf dem Dach

Zweite Bauphase

nach dem Krieg gesprengt (08.09.1949), 1975 entfernt

Wohnhäuser, Teile von Zerschellerplatte und Fundamentplatte als Fundament für Neubebauung unter Erdgleiche vorhanden (gilt als entfernt)

9.

Truppenmannschaftsbunker 1100 / modifiziert Langewerth

T 1100 / modifiziert Langewerth

Hauptsächlich Nachrichtenzentrale

4 Geschosse

Keine Deckenverstärkung

1944 Kriegsmarine

Bauausführung: Bauunternehmen Hermann Möller / Wilhelmshaven

Schutzplätze regulär: 1100 Mann (nicht genutzt / da hauptsächlich Nachrichtenzentrale)

Zwei Tobrukstände und eine betonierte Flakbettung auf dem Dach

Zweite Bauphase

vorhanden, gesprengt (09.07.1949), Ruine

versackt, unter Wasser, ungenutzt - heute Privatbesitz -
10.

Truppenmannschaftsbunker 1500 Ebertstraße "Trotz"

T 1500 Ebertstraße Wilhelmshaven

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Roon-Kaserne" - gemeint ist Block Roon der Torpedokaserne

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Moltke-Kaserne" - gemeint ist Block Moltke der Torpedokaserne

Bunker wurden als ein Bauwerk errichtet!

Auch Telefonschaltstelle KMW

3 Geschosse

Doppelbunker

1943 bis 1944 (hier: Fertigstellung nachgewiesen Anfang 1944) Kriegsmarine

Bauausführung: Bauunternehmen Hermann Möller / Wilhelmshaven / eventuell unter Beteiligung von Baufirma Wilhelm Meyer / Varel

Schutzplätze regulär: 1500 Mann

Eventuell mit Tarnbemalung (ziegelrot, Einheitstarn mit Gebäudeumfeld)

Eventuell mit Tarnbemalung (mattschwarz)

Offizieller Name TROTZ mindestens einmal in weißer Schrift an Bunkerwand gemalt / zudem Verdacht auf Anbringung des Namens in Holzlettern an Südvorbau

Erste Bauphase, als zwei T 750er geplant, als T 1500 errichtet (daher längere Bauzeit bis ins Jahr 1944)

vorhanden

ungenutzt, größtenteils zugemauert, Umbau bis 2010 in Planung gewesen (Wohnhaus) - heute Privatbesitz -

Bunker steht seit 2011 zum Weiterverkauf / Umbauprojekt anscheinend gescheitert

Bremerhaven (ehemals Wesermünde)
11.

Truppenmannschaftsbunker 750 Artilleriestraße

T 750 1 Artilleriestraße Bremerhaven

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für 5/2 K.L.A.U." oder "Bunker für 6/4 K.L.A."

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann (zunächst für 500 Mann projektiert)

Erste Bauphase

vorhanden, von innen gesprengt

ungenutzt
Bereich Marineschule Elbestraße
12.

Truppenmannschaftsbunker 750 Marineschule Elbestraße

T 750 2 Marineschule Elbestraße Bremerhaven

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Marineschule"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Erste Bauphase

vorhanden

Bundeswehr, Militärbereich, Betreten nur nach Genehmigung
Ende Bereich Marineschule Elbestraße
13.

Truppenmannschaftsbunker 750 Oststraße

T 750 3 Oststraße Bremerhaven

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für 5/2 K.L.A.U." oder "Bunker für 6/4 K.L.A."

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine / eventuell teilweise Werkluftschutz Seebeck Wesermünde

Schutzplätze regulär: 750 Mann (zunächst für 500 Mann projektiert)

Erste Bauphase

bald nach dem Krieg gesprengt und 1950er Jahre entfernt

Gewerbegelände, auf Standort nach Bunkerentfernung gesetzte drei runde Tanks in den 1980er Jahren entfernt und später aufgesetztes Gebäude 2008 abgerissen, Fundamentplatte und Reste der Zerschellerplatte vorhanden (gilt als entfernt)
14.
Gegenteiliger Hinweis besagt: Bunker hat nicht existiert. Vorliegende Quelle besagt: Bunker hat existiert. Bis zum Gegenbeweis bleibt Objekt als realisiert aufgeführt.

1944 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Zweite Bauphase

wohl entfernt

unbekannt
Bereich Marineschule Elbestraße
15.

Truppenmannschaftsbunker 1100 Marineschule Elbestraße

T 1100 Marineschule Elbestraße Bremerhaven

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Marineschule"

Bunker wurde als T 750 projektiert!

4 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 1100 Mann (zunächst für 750 Mann pojektiert)

Erste Bauphase, als T 750 geplant, als T 1100 errichtet

vorhanden

Bundeswehr, Militärbereich, Betreten nur nach Genehmigung
Ende Bereich Marineschule Elbestraße
16.

Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante Jacobistraße

Variante / nicht fertig gestellt Jacobistraße Bremerhaven

Werftbunker "LSB 1400"

1 Geschoss / 4 Geschosse geplant

1943 bis 1944 (hier: Baujahr 1944, Baustelle Ende 1944 aufgegeben) Kriegsmarine / Werkluftschutz ... Wesermünde ?

Schutzplätze regulär: 1400 Mann

-

nicht fertig gestellt, Erdgeschoss des Bunkers vorhanden, Ruine

Lager der Stadtverwaltung Bremerhaven
Bremen
17.

Truppenmannschaftsbunker 750 / modifiziert Schwarzer Weg / Klitzenburg

T 750 / modifiziert Klitzenburg Bremen

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für 4.K.h.A. Schwarzer Weg und Hafenhaus (U-Bootsleute)"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Ein Scheinwerferstand oder Nebelstand auf dem Dach

Erste Bauphase

vorhanden

für Zivilschutz wieder hergerichtet, Katastrophenschutz

18.

Truppenmannschaftsbunker 750 Am Werfttor Bremer Vulkan

T 750 Bremer Vulkan Bremen

In der Bauplanung projektiert als: Nicht aufgeführt!

Vorliegende Quelle besagt jedoch: "Bunker (für?) Lager Vegesack"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine / Werkluftschutz Vulkan Bremen

teilweise auch für anliegendes Kriegsmarinearbeiterlager Vegesack ?

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Erste Bauphase

vorhanden, teilentfestigt, vollkommen verblendet

wohl Lager
19.

Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante / modifiziert Am Werfttor Bremer Vulkan

Variante / modifiziert Bremer Vulkan Bremen

Werftbunker "C 178" ("LSB 1400"?)

4 Geschosse

Keine Deckenverstärkung

1943 bis 1944 Kriegsmarine / Werkluftschutz Vulkan Bremen

Schutzplätze regulär: wohl 1400 Mann (andere Quelle: 2000 Mann)

Ein Beobachtungsstand auf dem Dach

Vermuteter inoffizieller Name C 178 mindestens einmal in weißer Schrift an Bunkerwand gemalt

-

vorhanden, zwei Tore wohl nach dem Krieg eingesprengt, daher wohl teilentfestigt

Kulturbunker, Übungsräume Musikgruppen - heute Privatbesitz -
20.

Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante nahe U-Bootproduktionsbunker "Hornisse"

Variante nahe U-Bootproduktionsbunker "Hornisse" Bremen

Werftbunker "LSB 50" / "Bunker 50" ("LSB 1400"?)

4 Geschosse

1943 bis 1944 Kriegsmarine / Werkluftschutz Baustelle Bunkerwerft / U-Bootproduktionsbunker "Hornisse" / Schiffbau-Werft "A.G.Weser" (Deschimag) Bremen

Schutzplätze regulär: wohl 1400 Mann (andere Quelle: 2000 Mann)

Mit Tarnbemalung (Feldtarn)

Vermuteter inoffizieller Name BUNKER 50 mindestens einmal in weißer Schrift an Bunkerwand gemalt

-

spätestens 1950 gesprengt, Westwand herausgebrochen, eventuell Nutzung als Lager, spätestens 1961 entfernt

Hafengewerbefläche
21.

Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante / modifiziert / abgewandelte Bauform direkt im Werftgebiet Schiffbau-Werft "A.G.Weser" (Deschimag)

Variante / modifiziert / abgewandelte Bauform AG Weser Bremen

Werftbunker "LSB 49" / "Bunker 49" ("LSB 2800"?)

4 Geschosse

Groß-Variante / Doppelbunker

Größtes bisher nachgewiesenes Bauwerk der Truppenmannschaftsbunker und Varianten

1943 bis 1944 Kriegsmarine / Werkluftschutz Schiffbau-Werft "A.G.Weser" (Deschimag) Bremen

Schutzplätze regulär: wohl über 2500 Mann / eventuell 2800 Mann

Mit Tarnbemalung (vorgetäuschte Fenster mit weißen Rahmen auf Bunkerdach / Tarnung als Werkhalle)

Vermuteter inoffizieller Name BUNKER 49 wohl mindestens einmal in weißer Schrift an Bunkerwand gemalt

-

Bereich spätere Straße "Use Akschen", nach dem Krieg als Farbenlager der Werft genutzt, 1968 mit Heizwerk der Werft um- und überbaut, 1992 zusammen mit Um- und Überbau abgerissen

Bereich Straße "Use Akschen" ("Unsere Aktien..." / Bremer Begriff für die Aktiengesellschaft Weser), Parkplatz "Space-Center"
?

Weitere Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante ? Eventuell im Werftgebiet / Hafengebiet ?

unbekannt

unbekannt

unbekannt

unbekannt
Cuxhaven
?

Truppenmannschaftsbunker 750 ? Auf Marinestützpunkt ?

unbekannt
unbekannt

wenn Bunker, dann nicht fertig gestellt und wohl vollständig entfernt

unbekannt
Hamburg
22.

Truppenmannschaftsbunker 750 Rethebrücke / Rethedamm

T 750 Rethedamm Hamburg

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Marine-Bordflakabteilung Hamburg-Neuhof"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Erste Bauphase

vorhanden, von innen gesprengt, teilzerstört, zumindest südlicher Splitterschutzvorbau entfernt, Lüftungsturm entfernt, Erdreich angeböscht, teilweise umbaut, überbaut

Nutzung durch "Greenpeace"
23.

1943 bis 1944 (hier: Fertigstellung nachgewiesen 1944) Kriegsmarine / Werkluftschutz Blohm & Voss Hamburg

Schutzplätze regulär: wohl 1400 Mann (andere Quelle: 2000 Mann)

-

bald nach dem Krieg gesprengt und entfernt

Blohm & Voss-Werftgelände, Parkplatz, Lagerplatz
24.

Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante 2 Blohm & Voss / Ost

Variante 2 / nicht fertig gestellt Blohm & Voss Hamburg

Werftbunker ("LSB 1400"?)

4 Geschosse geplant

1943 bis 1944 (hier: Baujahr wohl 1944, Baustelle dann aufgegeben) Kriegsmarine / Werkluftschutz Blohm & Voss Hamburg

Schutzplätze regulär: wohl 1400 Mann (andere Quelle: 2000 Mann)

-

nicht fertig gestellt, bald nach dem Krieg gesprengt und entfernt

Blohm & Voss-Werftgelände, Parkplatz, Gebäude
?

Weitere Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante ? Eventuell im Werftgebiet / Hafengebiet ?

unbekannt

unbekannt

unbekannt

unbekannt
Abschnitt Binnenland:
Rüsselsheim
25.

Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante 1 / modifiziert Opelwerke / West

Variante 1 / modifiziert Opelwerke Rüsselsheim

Werftbunker "H 40" ("LSB 1400"?)

Errichtungsgrund: Torpedoproduktion für Kriegsmarine durch Opel

4 Geschosse / eventuell zusätzlich halb unterkellert

Umfangreichere Deckenverstärkung auf 4,45 Meter dachmittig

1943 bis 1944 (hier: Fertigstellung nachgewiesen 1944) Kriegsmarine / Werkluftschutz Opelwerke Rüsselsheim

Schutzplätze regulär: wohl 1400 Mann (andere Quelle: 2000 Mann)

Kein Lüftungsturm auf dem Dach / dafür Verbreiterung an einem der beiden Seitenschornsteine / wohl Modifizierung aufgrund spätem Baudatums

Vermuteter inoffizieller Name H 40 mindestens zweimal in Bunkerwand eingelassen / vier eingelassene große Buchstaben A B C D an den vier unteren Eingängen

-

vorhanden, entfestigt

am Opel-Werksgelände / Tor 20, Lagerräume
26.

Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante 2 / modifiziert Opelwerke / Ost

Variante 2 / modifiziert Opelwerke Rüsselsheim

Werftbunker "D 20" ("LSB 1400"?)

Errichtungsgrund: Torpedoproduktion für Kriegsmarine durch Opel

4 Geschosse / zusätzlich halb unterkellert

Umfangreichere Deckenverstärkung auf 4,45 Meter dachmittig

1943 bis 1944 (hier: Fertigstellung nachgewiesen 1944) Kriegsmarine / Werkluftschutz Opelwerke Rüsselsheim

Schutzplätze regulär: wohl 1400 Mann (andere Quelle: 2000 Mann)

Kein Lüftungsturm auf dem Dach / dafür Verbreiterung an einem der beiden Seitenschornsteine / wohl Modifizierung aufgrund spätem Baudatums

Vermuteter inoffizieller Name D 20 mindestens zweimal in Bunkerwand eingelassen / vier eingelassene große Buchstaben A B C D an den vier unteren Eingängen

-

vorhanden, teilweise umbaut, eventuell teilentfestigt

im ehemaligen Opel-Werksgelände (Opel-Altwerk), verkauft an Investorengruppe, Lagerräume, im November 2010 Innenraumkulisse für Dreharbeiten zum Science-Fiction-Film "Iron Sky"
Schweinfurt
27.

Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante / modifiziert / abgewandelte Bauform SKF-Werke, Schrammstraße

Variante / modifiziert / abgewandelte Bauform SKF-Werke Schweinfurt

Werftbunker ("LSB 700"?)

Errichtungsgrund: Wälzlagerproduktion für Kriegsmarine durch SKF

2 Geschosse

Klein-Variante / 2 statt 4 Geschosse realisiert

1943 bis 1944 (hier: Fertigstellung nachgewiesen 1944) Kriegsmarine / Werkluftschutz SKF-Werke Schweinfurt

Schutzplätze regulär: wohl 700 Mann

Kein Lüftungsturm auf dem Dach / wohl Modifizierung aufgrund spätem Baudatums

-

2006 zusammen mit ehemaligem Werksgelände ("Werk I") gesprengt / abgerissen

Neubaugebiet, Stadtgalerie Schweinfurt
Abschnitt Ostsee:
Flensburg
Bereich Marineschule Mürwik
28.

Truppenmannschaftsbunker 750 Marineschule Mürwik 1, Nachrichtenschule, Mürwiker Straße

T 750 1 Mürwik Flensburg

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Nachrichtenschule"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann (zunächst für 500 Mann projektiert)

Mit Tarnbemalung (Feldtarn abgewandelt)

Erste Bauphase

vorhanden, teilentfestigt, 2009 überbaut, 2010 / 2011 teilweise umgebaut

Seit 26.10.2011 "Deutschlands skurrilstes Haus" / Galileo Pro 7

Gelände "Schule Strategische Aufklärung der Bundeswehr", Bundeswehr, später aus Gelände ausgegliedert, privatisiert, Aufbau eines Penthouse August bis September 2009, Versiegelung der Entfestigungsschnitte mit neuen Fenstern 2010 durchgeführt - Bunkerdach und Penthouse heute Privatbesitz -
29.

Truppenmannschaftsbunker 750 Marineschule Mürwik 2, Hauptgebäude

T 750 2 Mürwik Flensburg

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Marineschule (Hauptgebäude)"

3 Geschosse

Keine Deckenverstärkung

1943 bis 1944 (hier: Fertigstellung nachgewiesen Frühjahr 1944) Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Erste Bauphase

nach dem Krieg teilentfestigt, 1990 entfernt

Grünfläche, Bundeswehr, Fundamentplatte und Reste der Zerschellerplatte unter Erdgleiche vorhanden (gilt als entfernt), Militärbereich, Betreten nur nach Genehmigung
30.

Truppenmannschaftsbunker 750 Marineschule Mürwik 3, Memellager (Heinz-Krey-Lager)

T 750 3 Mürwik Flensburg

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Marineschule (Memellager)"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Mit Tarnbemalung (Feldtarn abgewandelt)

Erste Bauphase

vorhanden, nach dem Krieg gesprengt, Ruine, ab 1962 überschüttet

ungenutzt, "Bunkerberg", Grünfläche, Gelände Kraftfahrtbundesamt (KBA), Pläne zur Neubebauung des Geländes existieren, Beseitigung der Bunkerruine bei Neubebauung nicht vorgesehen
?
Weiterer Truppenmannschaftsbunker 750 Marineschule Mürwik ? Eventuell im Gebiet Marinestützpunkt, Nachrichtenschule Nord ?

unbekannt

unbekannt

unbekannt

unbekannt, wohl Bundeswehr
Ende Bereich Marineschule Mürwik
?
Weiterer Truppenmannschaftsbunker 750 ? Eventuell im Gebiet Grenzlandkaserne ?

unbekannt

unbekannt

dortiger Bunker nach dem Krieg gesprengt und später vollständig entfernt

Kaserne größtenteils abgerissen, Neubaugebiet
31.

Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante / modifiziert Werftstraße Flensburger Werft

Variante / modifiziert Werft Flensburg

Werftbunker "LSB 1400"

4 Geschosse

Keine Deckenverstärkung

1943 bis 1944 (hier: Fertigstellung nachgewiesen Frühjahr bis Sommer 1944) Kriegsmarine / Werkluftschutz Werft ("Alte Werft" / Flensburger Schiffbau-Gesellschaft FSG) Flensburg

Schutzplätze regulär: 1400 Mann

Ein Beobachtungsstand auf dem Dach

-

nach dem Krieg entfestigt, wohl in den 1960er Jahren entfernt

Lagerhallen
Eckernförde
?

Truppenmannschaftsbunker 750 ? Auf Marinestützpunkt ?

Nachtrag 12.02.10: Keine Truppenmannschaftsbunker gebaut / eventuell jedoch geplant / 2 Tiefbunker im Stützpunkt realisiert

unbekannt
unbekannt

wohl vollkommen entfernt

unbekannt

Nachtrag 12.02.10: Keine Truppenmannschaftsbunker gebaut / eventuell jedoch geplant / 2 Tiefbunker im Stützpunkt realisiert

?

Weiterer Truppenmannschaftsbunker 750 ? Auf Marinestützpunkt ?

Nachtrag 12.02.10: Keine Truppenmannschaftsbunker gebaut / eventuell jedoch geplant / 2 Tiefbunker im Stützpunkt realisiert

unbekannt
unbekannt

wohl vollkommen entfernt

unbekannt

Nachtrag 12.02.10: Keine Truppenmannschaftsbunker gebaut / eventuell jedoch geplant / 2 Tiefbunker im Stützpunkt realisiert

Kiel
Bereich Marinestützpunkt Wik
32.

Truppenmannschaftsbunker 750 Flandernsportfeld "Flandernbunker"

T 750 1 Flandernsportfeld Kiel

Bunker für 5.U-Boot-Flottille Kiel

Wappen

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für 5.U-Flottille (Milwaukee)"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Mindestens zwei Sendemasten / Antennen auf dem Dach

Inoffizieller Name FLANDERNBUNKER mindestens einmal (Südwand mittig unter Luftschächten Ebene 1 / mit kleinerem Schriftzusatz darunter und kleinerem Schriftfeld / zweizeilig links daneben nachgewiesen) in weißer Schrift an Bunkerwand gemalt

Erste Bauphase

vorhanden, 1946 entfestigt, Baudenkmal seit 2005

Mahnmal Kilian e.V., seit 2005 unter Denkmalschutz
33.

Truppenmannschaftsbunker 750 Prinz-Heinrich-Straße / Arkonastraße, Marineschule "Prinz-Heinrich-Bunker"

T 750 2 Prinz-Heinrich-Straße / Arkonastraße Kiel

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Marineschule (New-York)" oder "Bunker für Marineschule (Baracken)"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann (dieser oder der nächste Bunker: zunächst für 500 Mann projektiert)

Inoffizieller Name PRINZ-HEINRICH-BUNKER mindestens einmal in weißer Schrift an Bunkerwand gemalt

Erste Bauphase

nach dem Krieg von innen gesprengt (06.07.1945), abgerissen im Sommer / Herbst 2007

nach dem Krieg Gelände Marine-Technik-Schule (MTS), Gelände von Bundeswehrbereich abgetrennt, Fledermausquartier, ungenutzt, abgerissen, heute Neubaugebiet, unter anderem Parkplatz / Parkplatzeinfahrt und Gebäude "Famila-Markt"
?
Weiterer Truppenmannschaftsbunker 750 an der Arkonastraße, mit anders geformtem Lüftungsturm dachmittig ? Eventuell nahe Standort der Petrus-Kirche ?

unbekannt

unbekannt

wenn Bunker, dann vollständig entfernt

nahe Petrus-Kirche (?)
34.

Truppenmannschaftsbunker 750 Warnemünder Straße, Marineschule "Scharnhorstbunker"

T 750 3 Warnemünder Straße Kiel

Zumindest teilweise Marinelazarettbunker Stützpunkt Wik

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Marineschule (New-York)" oder "Bunker für Marineschule (Baracken)"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann (dieser oder der vorherige Bunker: zunächst für 500 Mann projektiert)

Inoffizieller Name SCHARNHORSTBUNKER mindestens zweimal (Nord- und Ostwand / hier am Splitterschutzvorbau / nachgewiesen) in weißer Schrift an Bunkerwand gemalt / jeweils mit kleinerem Schriftzusatz darunter: 5.U-Flottille

Erste Bauphase

vorhanden, wohl nach dem Krieg von innen gesprengt (wenn, dann am 15.08.1945), mutmaßliche Sprengspuren im Inneren erkennbar, teilweise verändert, Teilbereich umbaut, zeitweilig überbaut gewesen

wieder hergerichtet, Lager Bundeswehr, Abriss des Bunkers in Planung, Militärbereich, Betreten nur nach Genehmigung
Ende Bereich Marinestützpunkt Wik
Bereich Düsternbrook / wohl Gebiet Marineakademie-Marinestation Ostsee
35.
Gegenteiliger Hinweis besagt: Bunker hat nicht existiert, sondern wurde nur geplant. Vorliegende Quelle besagt: Bunker hat existiert. Bis zum Gegenbeweis bleibt Objekt als realisiert aufgeführt.

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann (zunächst für 500 Mann projektiert)

Erste Bauphase

wenn "Blücher 1" oder "Blücher 2", dann eventuell erst 1944 in zweiter Bauphase errichtet, dann am 26.05.1945 gesprengt und vollständig entfernt

wohl Gelände Landesregierung Schleswig-Holstein oder Bereich südlich von Landesregierung Schleswig-Holstein
Ende Bereich Düsternbrook / wohl Gebiet Marineakademie-Marinestation Ostsee
?

Weiterer Truppenmannschaftsbunker 750 ? Eventuell Kriegsmarine-Bunker Seefliegerhorst Holtenau ?

Nachtrag 30.09.10: Kein Truppenmannschaftsbunker gebaut / Kriegsmarine-Bunker Seefliegerhorst Holtenau war Tiefbunker / Fassungszahlhinweis 750 Personen fraglich

unbekannt Kriegsmarine

Nach Hinweisen: Schutzplätze regulär: 750 Mann

unbekannt

Kriegsmarine-Bunker nach dem Krieg gesprengt (28.05.1945) und vollständig entfernt

Flugplatz

Nachtrag 30.09.10: Kein Truppenmannschaftsbunker gebaut / Kriegsmarine-Bunker Seefliegerhorst Holtenau war Tiefbunker / Fassungszahlhinweis 750 Personen fraglich

?
Weiterer Truppenmannschaftsbunker 750 ? Eventuell Bunker Friedrichsort / heutiger Dieselweg ?
1944 bis 1945 Kriegsmarine
unbekannt

Kriegsmarine-Bunker nicht vollendet, nur Erdgeschoss teilweise fertig gestellt, vollständig entfernt

Bebauung
?
Weiterer Truppenmannschaftsbunker 750 ? Eventuell Kriegsmarine-Bunker nahe Flakstellung "Heidberg" (?), Kronsburg, Brüggerfelde ?

unbekannt Kriegsmarine

unbekannt

Kriegsmarine-Bunker nach dem Krieg gesprengt und vollständig entfernt

Wohnhäuser, unter anderem auf Bunkerfundament (?) gebaut (gilt als entfernt)
36.

Truppenmannschaftsbunker 750 Lazarett Kiel-Hassee

Marinelazarettbunker Hassee

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Lazarett Kiel-Hassee"

3 Geschosse geplant

nur geplant Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Erste Bauphase
nur geplant
an seiner Stelle anderer Hochbunker gebaut, dieser entfestigt vorhanden, Fröbelstraße, ehemaliges Marinelazarett
37.

Truppenmannschaftsbunker 750 Deutsche Werke

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Deutsche Werke (Schiffsbesatzung)"

3 Geschosse geplant

nur geplant Kriegsmarine / Werkluftschutz Deutsche Werke Kiel

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Erste Bauphase
nur geplant
Werkhallen
38.

Truppenmannschaftsbunker 1100 / modifiziert Schützenpark

T 1100 / modifiziert Schützenpark Kiel (wohl zivile Selbstschutzvariante)

4 Geschosse / zusätzlich unterkellert

Standardabweichende Variante

Bunker für Marinedurchgangslager Schützenpark ?

Gegenteiliger Hinweis besagt: Bunker ist nicht mit regulären Truppenmannschaftsbunkern 1100 verwandt. Eigene Recherche besagt: Bunker ist mit regulären Truppenmannschaftsbunkern 1100 verwandt. Bis zum Gegenbeweis bleibt Objekt als modifizierter T 1100 aufgeführt.

unbekannt eventuell Selbstschutz

Schutzplätze regulär: 1100 Mann ?

wohl zivile Selbstschutzvariante (unter Verwendung von T 1100-Plänen ?)

vorhanden, nach dem Krieg entfestigt, dann Wohngebäude, dann wieder verschlossen für Zivilschutz

vormals für Zivilschutz wieder hergerichtet, Räume vermietet - heute Privatbesitz -

39.

Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante / modifiziert / abgewandelte Bauform Werftstraße, Germaniawerft "Germania I"

Variante / modifiziert / abgewandelte Bauform Germaniawerft Kiel

Werftbunker ("LSB 1400"?)

3 Geschosse

Groß-Variante

 

1943 bis 1944 (hier: Fertigstellung nachgewiesen 1944) Kriegsmarine / Werkluftschutz Germania Kiel

Schutzplätze regulär: wohl etwa 1400 Mann

Bunkerkörper länger als regulär / Splitterschutzvorbauten bis Dachkante / nur 3 Geschosse

-

vorhanden, entfestigt, wieder verschlossen und hergerichtet für Zivilschutz

vormals für Zivilschutz wieder hergerichtet, zur Jahrtausendwende Vermietung an Theatergruppen geplant, heute Anschauungsobjekt / Bunkerführungen

?

Weitere Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante ? Eventuell im Werftgebiet / Hafengebiet ?

unbekannt

unbekannt

unbekannt

unbekannt
Neustadt (Holstein)
?

Truppenmannschaftsbunker 750 ? Im Bereich des Marinestützpunktes / an der U-Bootpier ?

Wenn T 750, dann Bunker für 3.U-Boot-Lehrdivision Neustadt (Holstein)

wenn T 750, dann Baujahr 1944, wenn T 750, dann Kriegsmarine
wenn T 750, dann Zweite Bauphase

wenn T 750, dann nicht fertig gestellt, Baustelle aufgegeben

wenn T 750, dann maximal Erdgeschoss teilweise vollendet, 1945 quadratisches Objekt ähnlich Bunkerbaustelle Jacobistraße Bremerhaven (Wesermünde) erkennbar, dieses Objekt heute wohl noch teilweise vorhanden, überschüttet
Rostock
40.

Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante Neptunwerft

Variante Neptunwerft Rostock

Werftbunker "LSB 1400"

4 Geschosse

Keine Deckenverstärkung

1943 bis 1944 Kriegsmarine / Werkluftschutz Neptun Rostock

Schutzplätze regulär: 1400 Mann

-

vorhanden

ehemals Werksarchiv Neptunwerft, heute Übungsräume Musikgruppen, Umgestaltung des gesamten ehemaligen Werftgeländes in Planung - heute Privatbesitz -
Sonderabschnitt Aufbauprogramm OKM "Koralle":
Bei Bernau
41.

1944 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Eventuell mit Tarnbemalung (Feldtarn)

Zwei Aufbauten auf dem Dach

Zweite Bauphase

vorhanden, Sprengung durch deutschen Pioniertrupp (wohl am 21.04.1945) nicht mehr haltbar, nach neuen Erkenntnissen mehrere zeitlich versetzte Sprengungen durch Sowjets bald nach Kriegsende, Ruine

ungenutzt
Fortführung Abschnitt Ostsee:
Bei Peenemünde
42.
Gegenteiliger Hinweis besagt: Bunker ist nicht mit regulären Truppenmannschaftsbunkern 750 verwandt. Eigene Recherche besagt: Bunker ist mit regulären Truppenmannschaftsbunkern 750 verwandt. Bis zum Gegenbeweis bleibt Objekt als modifizierter T 750 aufgeführt.

1944 Kriegsmarine / eventuell teilweise Werkluftschutz Entwicklungswerk Peenemünde-Ost (eventuell Errichtung durch die Luftwaffe oder / und das Heer nach Kriegsmarine-Bauplänen in Zusammenarbeit mit Marinestandort Swinemünde)

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Eventuell vier Flakstellungen auf dem Dach

Leicht abgewandelte Bauform

Zweite Bauphase

Eventuelle Dritte Bauphase ?

vorhanden, gesprengt, Ruine

versackt, unter Wasser, ungenutzt
Swinemünde
43.

Truppenmannschaftsbunker 750 Eichstaden 1

T 750 Eichstaden 1 Swinemünde

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Schnellboot-Schulflottille (Eichstaden)"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann (zunächst für 500 Mann projektiert)

Erste Bauphase

vorhanden

polnische Marine, Militärbereich, Betreten nur nach Genehmigung
44.

Truppenmannschaftsbunker 750 Eichstaden 2

T 750 / nicht fertig gestellt Eichstaden 2 Swinemünde

3 Geschosse / Abschlussdecke nicht ausgeführt

1943 bis 1944 (hier: Baubeginn nachgewiesen 1943) Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Zweite Bauphase

Geschosse des Bunkers bis auf Abschlussdecke vorhanden, nicht fertig gestellt

neu angestrichen, verblendet mit nachträglichen Dächern, polnische Marine, Militärbereich, Betreten nur nach Genehmigung
Stettin
?
Truppenmannschaftsbunker 750 ? Auf Vulcan-Maschinenbau AG / Oderwerke Werften ?
unbekannt
unbekannt

unbekannt

unbekannt
Hela
45.

Truppenmannschaftsbunker 750 nahe Hafen Hela

T 750 / nicht fertig gestellt nahe Hafen Hela

1 Geschoss / 3 Geschosse geplant

1944 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Zweite Bauphase

Eventuelle Dritte Bauphase ?

Erdgeschoss des Bunkers vorhanden, nicht fertig gestellt, Ruine

ungenutzt, Hafengebiet Hela, polnische Marine, Militärbereich, Betreten nur nach Genehmigung
?
Weiterer Truppenmannschaftsbunker 750 ? Eventuell östlich des ersten Bunkers ?

unbekannt

unbekannt

wenn Bunker, dann nicht fertig gestellt

Hafengebiet Hela, polnische Marine, Militärbereich, Betreten nur nach Genehmigung
Gdingen (ehemals Gotenhafen)
Bereich Marinestützpunkt Oxhöft
46.

Truppenmannschaftsbunker 750 1 Oxhöft Ost

T 750 1 Oxhöft Ost Gdingen

Bunker für 22.U-Boot-Flottille oder 27.U-Boot-Flottille Gotenhafen

Wappen 27.U-Boot-Flottille Gotenhafen

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für 2.U.L.D. und 22.U-Flottille" oder "Bunker für 27.U-Flottille"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Erste Bauphase

vorhanden

polnische Marine, Militärbereich, Betreten nur nach Genehmigung
47.

Truppenmannschaftsbunker 750 2 Oxhöft West

T 750 2 Oxhöft West Gdingen

Bunker für 22.U-Boot-Flottille oder 27.U-Boot-Flottille Gotenhafen

Wappen 27.U-Boot-Flottille Gotenhafen

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für 2.U.L.D. und 22.U-Flottille" oder "Bunker für 27.U-Flottille"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Mit Nachkriegs-Tarnbemalung (Feldtarn)

Erste Bauphase

vorhanden

zeitweise

?

Bunker nach dem Krieg sehr wahrscheinlich zumindest kurz reaktiviert, Militärbereich, heute ungenutzt und aus Militärnutzung entbunden

Bunker steht 2011 mit anliegendem Kleinbunker und umliegendem Grundstück zum Verkauf

48.

1944 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Zweite Bauphase

nicht fertig gestellt, lediglich Erdgeschoss des Bunkers größtenteils vollendet, Bunker nach dem Krieg entfernt

polnische Marine, Militärbereich, Betreten nur nach Genehmigung, Lagerplatz

Ende Bereich Marinestützpunkt Oxhöft
49.

1944 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Zweite Bauphase

vorhanden


?

teilweise Lager, teilweise Schutzraum polnischer Zivilschutz oder Ausstellungsräume polnischer Zivilschutz

?

nur Verdacht / 1944 ?

Zweite Bauphase ?

wenn Bunker, dann Erdgeschoss des Bunkers vorhanden, abgetragen oder nicht fertig gestellt, Ruine

Ruine

Nachtrag 28.11.07: Kein Bunker / Laderampe und Baracke

50.

1944 Kriegsmarine / Werkluftschutz Deutsche Werke Gotenhafen

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Zweite Bauphase

nicht fertig gestellt, entfernt während Demilitarisierung

Werftgelände, Hafenindustriegebiet
?

Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante Hafen West, Deutsche Werke, Werft, Hafeneinschnitte V-VI ?

Hinweise auf nicht fertig gestellte Variante Werft Hafeneinschnitte V-VI Gdingen

Werftbunker "LSB 1400" ?

4 Geschosse geplant ?

nur Verdacht / 1944 ? Kriegsmarine / Werkluftschutz Deutsche Werke Gotenhafen ?

Schutzplätze regulär: 1400 Mann ?

-

wenn Bunker, dann nicht fertig gestellt, dann wohl lediglich Baugrube des Bunkers vollendet, Objekt später entfernt

Werftgelände, Hafenindustriegebiet

Danzig
51.

Truppenmannschaftsbunker 750 Hafen Nordwest Werft

T 750 1 Werft Danzig

Bunker für 8.U-Boot-Flottille oder 23.U-Boot-Flottille Danzig

Beide Wappen

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für U-Stützpunkt"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Erste Bauphase

vorhanden

wohl ungenutzt
52.

Truppenmannschaftsbunker 750 / modifiziert Hafeninsel Nord Werft

T 750 2 / modifiziert Werft Danzig

Bunker für 8.U-Boot-Flottille oder 23.U-Boot-Flottille Danzig

Beide Wappen

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für U-Stützpunkt"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine / teilweise Werkluftschutz Schichau Danzig

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Drei betonierte Flakbettungen und ein betonierter Leitstand auf dem Dach

Erste Bauphase

vorhanden

Lager Werft
53.

Truppenmannschaftsbunker 750 Hafeninsel Südost Werft

T 750 3 Werft Danzig

Dieser oder der nächste Bunker: In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Baubelehrung U-Boote"

3 Geschosse

1944 Kriegsmarine / teilweise Werkluftschutz Schichau Danzig

Schutzplätze regulär: 750 Mann (dieser oder der nächste Bunker: zunächst für 500 Mann projektiert)

Geplant in Erster Bauphase und errichtet in Zweiter Bauphase oder

Zweite Bauphase

vorhanden

wohl Lager oder Silo Werft
54.

Truppenmannschaftsbunker 750 / modifiziert Hafen Süd Werft

T 750 4 / modifiziert Werft Danzig

Dieser oder der vorherige Bunker: In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für Baubelehrung U-Boote"

3 Geschosse

Standardabweichende Variante

Gegenteiliger Hinweis besagt: Bunker ist nicht mit regulären Truppenmannschaftsbunkern 750 verwandt. Eigene Recherche besagt: Bunker ist mit regulären Truppenmannschaftsbunkern 750 verwandt. Bis zum Gegenbeweis bleibt Objekt als modifizierter T 750 aufgeführt.

1944 - 1945 Kriegsmarine / teilweise Werkluftschutz Werft Danzig (Danziger Werft)

Schutzplätze regulär: 750 Mann (dieser oder der vorherige Bunker: zunächst für 500 Mann projektiert)

Leicht abgewandelte Bauform

Geplant in Erster Bauphase und errichtet in Zweiter Bauphase oder

Zweite Bauphase

Eventuelle Dritte Bauphase ?

abgerissen April bis Juni 2008

nach dem Krieg wohl Lager oder Silo, heute Neubaugebiet / Hafengewerbe
?
Weiterer Truppenmannschaftsbunker 750 ? Eventuell im Bereich Danzig-Neufahrwasser ?
unbekannt
unbekannt

unbekannt

unbekannt
?
Weiterer Truppenmannschaftsbunker 750 ?
unbekannt
unbekannt

unbekannt

unbekannt
Elbing
?
Truppenmannschaftsbunker 750 ? Auf Schichau-Werft Elbing ?
unbekannt
unbekannt

unbekannt

unbekannt
Pillau
55.

Truppenmannschaftsbunker 750 Hafeneinschnitte

T 750 Hafeneinschnitte Pillau

Bunker für 26.U-Boot-Flottille Pillau, wohl auch teilweise Bunker für 21.U-Boot-Flottille (Schulflottille) Pillau

Beide Wappen

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für 26.U-Flottille"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Eventuell mit Tarnbemalung (Feldtarn)

Erste Bauphase

vorhanden

zur Jahrtausendwende Gebäude an Westwand angesetzt, Bunker komplett hell angemalt, russische Marine, Militärbereich, Betreten nur nach Genehmigung
Königsberg
56.

Truppenmannschaftsbunker 750 Hafeneinschnitt West

T 750 westlicher Hafeneinschnitt Königsberg

In der Bauplanung projektiert als: "Bunker für U-Stützpunkt"

3 Geschosse

1943 Kriegsmarine / eventuell teilweise Werkluftschutz Schichau Königsberg

Schutzplätze regulär: 750 Mann

Eventuell mit Tarnbemalung (ziegelrot, Einheitstarn mit Gebäudeumfeld)

Erste Bauphase

vorhanden

nach dem Krieg durch Russen mit Dachaufsatz versehen, verschlossen, wohl ungenutzt
?
Weiterer Truppenmannschaftsbunker 750 ? Eventuell im Bereich der inneren Hafeneinschnitte ?
unbekannt
unbekannt

unbekannt

unbekannt
?
Weiterer Truppenmannschaftsbunker 750 ?
unbekannt
unbekannt

unbekannt

unbekannt
?

Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Variante ? Eventuell im Werftgebiet / Hafengebiet ?

unbekannt

unbekannt

unbekannt

unbekannt
Memel
?
Truppenmannschaftsbunker 750 ? Auf Marinestützpunkt ?
unbekannt
unbekannt

unbekannt

unbekannt
 

Zurück zum Artikelinhaltsverzeichnis

Zurück zum Eingangsbereich

Diese Seite ist Bestandteil der Präsenz

www.truppenmannschaftsbunker.de