Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 13.04.12

Objektvorstellung chronologisch von oben (ältester Stand) nach unten (neuester Stand) im Rahmen der Rechercheentwicklung

Der Bunker bei Google Earth: T 750 Wilhelmshaven 4 Scharnhorst oder Gneisenau.kmz

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Der Bunker bei Virtual Earth: T 750 Wilhelmshaven 4 Scharnhorst oder Gneisenau

Inaktiv / Bild im Verweis seit 01/12 verpixelt aufgrund nahem Militärgelände

Wieder aktiv / Verpixelung des Bildes im Verweis seit 03/12 aufgehoben

Für erweiterte Funktionen bei der Bildbetrachtung sollte das Programm Virtual Earth ("maps.live" / "bing") installiert sein. Wenn Sie auf den oberen Verweis klicken, öffnet sich Virtual Earth automatisch und leitet Sie zum gewünschten Punkt. Dies kann einige Sekunden dauern. Klicken Sie auf der Windrose oben rechts im Fenster die verschiedenen Himmelsrichtungen an, um das jeweilige Objekt aus verschiedenen Perspektiven zu sehen.

 


Größere Kartenansicht 


Größere Kartenansicht 

- Abweichungen möglich. Schematische Andeutung Lüftungsschachtvertiefungen Ebene 1, 2 und 3 in ihrer Gesamtausdehnungsbreite nicht dem Original entsprechend / hier um circa 30 Prozent gestaucht. -

Die Truppenbunker besaßen die inoffiziellen Namen SCHARNHORST und GNEISENAU, welche wohl an die Nordwand angemalt waren. Bei diesem T 750 ist der Name SCHARNHORST sehr wahrscheinlich. Nach Hinweisen soll der Name in großen, hellen Buchstaben noch Anfang der 1970er Jahre vage an der Nordwand erkennbar gewesen sein an dem Bereich, wie er oben dargestellt ist. Der Westbunker wird daher sehr wahrscheinlich als Bunker GNEISENAU bezeichnet worden sein.

Eine ehemalige Anwohnerin des Gebietes der damaligen Kasernen erinnert sich an eine eher "schnörkelige" Schrift. Die Schrift könnte daher auch so oder ähnlich ausgesehen haben:

Aufnahme aus den 1950er Jahren...

Aufnahme aus den 1960er Jahren...

Die große Schrift wird, wenn sie in dem Bereich vorhanden war, sehr schnell nach dem Krieg wieder relativ stark verblichen gewesen sein, da bereits 1957 dort von weitem nichts mehr erkennbar war:

Aufnahme aus den 1950er Jahren...

Aufnahmen aus den 1980er Jahren...

Aufnahme aus dem Jahre 2000...

Die Bunker aus Südosten...

Bombenangriff auf Wilhelmshaven im Herbst 1944, die Stadt ist vernebelt. Erkennbar sind ungefähr bildmittig die beiden T 750er an der damaligen Ostfriesenstraße:

Luftbild von 1945:

Ungefährer Riss des Lüftungsschachtmusters der Splitterschutzvorbauseiten:

Der Bunker war seitlich ursprünglich zur Tarnung im Verbund mit den umliegenden backsteingemauerten Kasernenanlagen ziegelrot gestrichen worden. An diesem T 750 sind davon heute allerdings fast keine Spuren mehr zu sehen. Der Bunker besaß wie beschrieben entweder den inoffiziellen Namen "Scharnhorst" oder "Gneisenau". Ursprünglich befand sich in frühen Kriegszeiten auf seinem Standort ein kleiner Feuerlöschteich. Im Krieg fand ein Nahtreffer statt, welcher Teile der Zerschellerplatte zerstörte und eine größere Rissbildung in der Platte verursachte.

Bekannte Daten:

Wandstärke: 2,50 Meter / Deckenstärke: 3,75 Meter (mit leichtem Gefälle nach außen) / Länge (Tiefe): 21,60 Meter / Breite: 21,00 Meter / Höhe: 11,60 Meter

Nutzfläche: 528 qm

Ausführung der Bewehrung: ?

Kosten: ? RM

 

Fotoserie 2006:

In den Luftschächten der ersten Ebene sind noch heute teilweise Steine des Ende der 1970er Jahre gesprengten, abgerissenen und beseitigten umliegenden Kasernenkomplexes zu finden. Die Fragmente wurden teilweise durch Detonationswirkung in die Luftschächte katapultiert.

 

So wie in diesen beiden Montagen dargestellt, wird das Bild für einen fiktiven Beobachter ausgesehen haben, als am 29.08.2005 der Splitterschutzunterstand vom Alaska-Kai während der Umbettung zwischen den beiden Truppenmannschaftsbunkern 750 an der Hannoverschen Straße hindurch gefahren wurde.

 

Richtige Perspektive:

Auch in diesem Bunker ist wie im TROTZ, BANTER RUINE und U-BUNKER eine Windrose im Inneren, hier jedoch an eine Wand statt an eine Decke, gemalt worden.

Nachtrag 17.03.12: Die Windrose wurde mittlerweile leider komplett zerstört.

Wer hat die Windrose gemalt?

Nachtrag 07.04.12: 1 zu 1 wurde die zerstörte Windrose im Bunker vor Ort von einem beherzten Interessierten nachgemalt. Danke!

Unter dem Schriftzug im Westbereich des Treppenhauses (Erdgeschoss) ist in roter Farbe ein weiterer, anscheinend zuerst aufgemalter Schriftzug leicht erkennbar. Frauen u. Verbl.... Was hieß das? Eventuell Frauen u. Verbliebene? Wurde der Schriftzug gar in der Kriegsendphase über den anderen Schriftzug gemalt?

26.01.12: ABRISS DES BUNKERS SEHR WAHRSCHEINLICH IN VORBEREITUNG!

14.02.12: ABRISS DES BUNKERS IN VORBEREITUNG!

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