Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 28.09.10

Objektvorstellung chronologisch von oben (ältester Stand) nach unten (neuester Stand) im Rahmen der Rechercheentwicklung

Der Bunker bei Google Earth: T 750 Danzig 4.kmz

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Größere Kartenansicht 

Hafengebiet Danzig


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- Abweichungen möglich. Schematische Andeutung Lüftungsschachtvertiefungen Ebene 1, 2 und 3 in ihrer Gesamtausdehnungsbreite nicht dem Original entsprechend / hier um circa 30 Prozent gestaucht. -

Vierter T 750

Dank an Jonas für die Bereitstellung folgender beider Aufnahmen:

Dieser Bunker besitzt ebenfalls sehr wahrscheinlich keinerlei Luftschachtvertiefungen an seinen Außenwänden. Das Luftschachtmuster entspricht bis auf einige kleine Abweichungen dem eines normalen T 750. Der Bunker besitzt anscheinend keinen Lüftungsturm mehr. Vielleicht hat dieses Exemplar aber auch nie einen Lüftungsturm besessen. Von innen wird der T 750 nach dem Krieg einer neuen Nutzung, vielleicht als Lagersilo, zugesprochen worden sein. Zusatzschächte wurden eingebaut. Am T 750 4 befinden sich fast identische Blenden vor den Schächten wie am T 750 3 auf der Hafeninsel. Links auf dem oberen Bild ist einer der Splitterschutzvorbauten zu erkennen. Der Anbau an der Vorderwand wurde nachträglich angebracht. Auffällig ist die leicht vorstehende Deckenverstärkung, welche hier auch auf dem ersichtlichen Splitterschutzvorbau erkennbar ist. Dies ist bisher einmalig. Die erste Ebene wird wie bei allen anderen Exemplaren etwas höher sein, als die beiden anderen Geschosse. Nur wird hier die Dachdecke, trotz Verstärkung mit Dicke von einem Meter, seltsamerweise nur 2,50 Meter bis 2,75 Meter betragen. Die Splitterschutzvorbauten sind hier etwas länger, als die eines Standard-T 750. Auch stehen die an der Vorderseite ersichtlichen vier Luftschächte näher beieinander als normal üblich.

Inzwischen wurde der südliche Splitterschutzvorbau abgebrochen. Im Gegensatz zum Standard sind dort vier statt zwei Eingänge ersichtlich, ähnlich wie bei den Werkluftschutzvarianten in Bremen und Rostock beispielsweise. Der Bunker wird sehr spät errichtet worden sein, wohl Ende 1944 bis Anfang 1945. Er kann als modifizierter Truppenmannschaftsbunker bezeichnet werden, vielleicht war er sogar Bestandteil einer eventuellen letzten, damit dann dritten Bauphase. Eine derartige Bauphase ist jedoch bis dato nicht nachweisbar.

Many thanks to Slawa from forum.eksploracja.pl for the following four pictures!

Nachtrag 20.06.08: Der Bunker ist ab April 2008 Schritt für Schritt bis in den Juni hinein entfernt worden. Der Abbruch des Südsplitterschutzvorbaues war die Anfangsphase des Abrisses. Die Räumlichkeiten des Bunkers zeigten Abweichungen zum regulären T 750. Siehe auch extern Hier.

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