Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 08.07.17

Objektvorstellung chronologisch von oben (ältester Stand) nach unten (neuester Stand) im Rahmen der Rechercheentwicklung

Der Bunker bei Google Earth: Standort entfernter T 750 Wilhelmshaven 2 U-Bunker.kmz

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Der Bunker bei Virtual Earth: Standort entfernter T 750 Wilhelmshaven 2 U-Bunker

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Größere Kartenansicht

 
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- Abweichungen möglich. Schematische Andeutung Lüftungsschachtvertiefungen Ebene 1, 2 und 3 in ihrer Gesamtausdehnungsbreite nicht dem Original entsprechend / hier um circa 30 Prozent gestaucht. -

 

 

Flagge der Prince-Rupert-School vor dem "U-Bunker"...

Auf einem Luftbild vom 1. April 1944 ist zu erkennen, dass zu der Zeit der T 750 Banter Ruine mitsamt Dach und Zerschellerplatte bestens in dunklen Farben getarnt war / Zerschellerplatte eventuell mit Erde überschüttet oder schwarz gestrichen, Dach schwarzer Bitumenanstrich. T 750 West / U-Bunker glänzte hingegen in der Sonne auf dem Dach und der Zerschellerplatte sehr auffällig. Während des Überfluges am 14. April 1945 waren beide Bunker aus der Luft wieder relativ gut zu sehen. Am Bunker Banter Ruine hatte die Tarnung offenbar seinen Zweck mittlerweile wieder verloren.

Erkennbar wenige Reste der ursprünglichen mattschwarzen Tarnbemalung...

Aufnahmen aus den 1970er und 1980er Jahren...

Der „U-Bunker“-Schriftzug Nordwand / Westbereich wurde in den frühen 1970er Jahren kurz nach Einzug der Bundeswehr originalgetreu in heller Farbe übermalt. Dies geschah eventuell aus „Marine-Traditionsgründen“. Daher ist er bis in die heutige Zeit derartig gut erhalten geblieben.

Bombenangriff auf Wilhelmshaven im Herbst 1944, die Stadt ist vernebelt. Erkennbar sind ungefähr bildmittig die beiden T 750er an der Banter Ruine / U-Bootstützpunkt:

Luftbild von 1945:

Ungefährer Riss des Lüftungsschachtmusters der Splitterschutzvorbauseiten:

Genau südlich des T 750 ist noch immer ein Stück der Spundwand am damaligen Schiffskai erhalten geblieben, während der Rest nach dem Krieg auf fast ganzer Linie gesprengt wurde. Dieses Stück blieb eventuell als Stützwand erhalten, um den Bunker vorm stetigen Absacken in Richtung U-Boot-Hafen (Banter See) zu bewahren (siehe T 750 Marineschule Bremerhaven), da er nach dem Krieg von den Engländern unter Beschlag genommen wurde und bekanntlich im Gegensatz zu anderen Marinebunkern Wilhelmshavens nicht gesprengt worden ist. Das erhaltene Stück Spundwand wird so oder so, da es an beiden Enden abgeschrägt ins Wasser läuft, später an / vor die bereits vorhandenen Kaianlagen gesetzt worden sein. Eventuell diente es immer schon der Befestigung des T 750-Standortes und wurde deshalb vielleicht erst mit dem Bunkerbau 1943 errichtet (?).

Rechts T 750 Emsstraße 1, links T 750 Emsstraße 2...

Auffällig bei diesem Truppenmannschaftsbunker 750 ist der kleine betonierte Beobachtungsstand auf der Dachmitte. Er konnte mit Steigleitern von der Außenwand des Bunkers aus betreten werden und ermöglichte durch vier Sichtscharten einen Rundumblick bis hin zur Westwerft und dem Fliegerdeich. Die Steigleitern sind geringfügig vorhanden. Klar zu erkennen sind noch immer deren Aufnahmepunkte im Beton. Weitere Halteleisten sind noch immer auf dem Dach von der Kante zum Turm existent. Die Stahlluke des Zuganges in den Stand ist noch heute vorhanden.

An diesem Bunker ist noch heute die Aufschrift "U-Bunker" (vielleicht Abkürzung für Unterstellbunker oder eventuell auch U-Bootstützpunkt-Bunker) dreimal an den Wänden zu erkennen.

Bekannte Daten:

Wandstärke: 2,50 Meter / Deckenstärke: 3,75 Meter (mit leichtem Gefälle nach außen) / Länge (Tiefe): 21,60 Meter / Breite: 21,00 Meter / Höhe: 10,22 Meter

Nutzfläche: 700 qm (Berechnung wohl ohne Innenwände, etc.)

Ausführung der Bewehrung: Braunschweiger

Kosten: ? RM

Die Höhe des Bunkers ist etwas niedriger als der Standard.

Beide Bunker stehen auf dem Gelände der ehemaligen Marineanlage / Kaserne Bant.

 

Zumindest im U-Bunker dürften nach neuesten Erkenntnissen die großen Tanks im Treppenhaus / OG 2 nicht nur Wasser beinhaltet haben, sondern auch den Diesel und das Öl für die Aggregate im Bunker. Ob dies auch bei den anderen Truppenbunkern der Fall war, ist momentan noch unklar.

Schriftzug 1 (klein) an der Nordwand / Westecke...

Auch hier hat sich ein Schriftzug (Nr. 2 / groß / Südwand), "U-Bunker" wie auf der anderen Seite, befunden... Das "...KER" ist noch zu erkennen.

An der Längsseite des Ostsplitterschutzvorbaues befand sich in gleicher Größe wie an der Südwand Schriftzug 3 (heute nur noch äußerst minimal in Form einiger Konturen erkennbar / aufgrund der Wetterseite ist hier besonders viel Farbe abgewaschen worden in den letzten Jahrzehnten)...

Der T 1500 "Trotz" an der Ebertstraße besitzt eine aufgemalte Windrose an seiner Dachinnendecke. Auch dieser T 750 besitzt (in diesem Bunker jedoch in der zweiten Ebene) eine hier viel einfacher gemalte Windrose an der Decke:

Im Zuge des geplanten Abrisses der Banter Kaserne wurde Ende 2008 bereits das kleine Gebäude südlich des T 750 beseitigt. Gebäudeschutt liegt noch immer vorm Bunker.

Neuaufnahmen von 2009:

Hier an der Ostwand / Nordecke hat sich der vierte Schriftzug "U-Bunker" (klein) befunden. Heute nur noch ganz schwach erkennbar.

Poller aus Kriegszeiten östlich des Bunkers...

Fotoserie T 750 1 und 2 Emsstraße vom Columbiahotel und umzu gesehen / 21.04.09:

Historische Aufnahmen aus Zeiten der Prince-Rupert-School in den frühen 1950er Jahren / unter anderem vom Dach des T 750 aufgenommen:

Weihnachten 26. Dezember 2010:

 

Der Bunker bei www.wilhelmshaven-panorama.de

6. Juli 2011:

Denkmalschutzantrag bezüglich einem von zwei Truppenmannschaftsbunkern 750 der Banter Kaserne in Wilhelmshaven / 22.02.12 PDF

Ergebnis: Abgelehnt am 10.07.12 / Da die Kaserne nicht mehr existiert, ist der Bezug (Schauwert) nicht mehr gegeben, die Beplanung des Geländes ließ zum Zeitpunkt der Antragstellung keine Unterschutzstellung, keine Maßnahmen denkmalschutzspezifisch mehr zu (was das für die Bunker heisst, ist klar herauszulesen)...

Damit sich so etwas wie an der Hannoverschen Straße nicht wiederholt, lautet es nun: FÜR DEN ERHALT DER BUNKER BANTER KASERNE! WZ-Leserbrief vom 13.07.12:

Der Pressebericht zur Gründung der Bürgerinitiative zum Erhalt der Bunker Banter Kaserne erschien am 24. August 2012 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Leserbrief bezüglich der Bunker Banter Kaserne erschien am 18. Oktober 2012 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Pressebericht zum Thema Bunker Banter Kaserne erschien am 25. Oktober 2012 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich des Treffens der Bürgerinitiative zum Erhalt der Bunker Banter Kaserne erschien am 27. Oktober 2012 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich des stattgefundenen Treffens der Bürgerinitiative zum Erhalt der Bunker Banter Kaserne erschien am 31. Oktober 2012 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich der Bunker Banter Kaserne erschien am 5. November 2012 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich der Bunker Banter Kaserne erschien am 9. November 2012 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich des nächsten Treffens der Bürgerinitiative zum Erhalt der Bunker Banter Kaserne erschien am 10. November 2012 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Leserbrief bezüglich der Bunker Banter Kaserne erschien am 19. November 2012 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich des nächsten Treffens der Bürgerinitiative zum Erhalt der Bunker Banter Kaserne (jetzt bereits Verein) erschien am 23. November 2012 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Leserbrief bezüglich der Bunker Banter Kaserne erschien am 23. November 2012 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich der Bunker Banter Kaserne erschien am 20. Dezember 2012 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich des nächsten Treffens des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 19. Januar 2013 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich des nächsten Treffens des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 8. April 2013 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich der kürzlichen Bunkerbegehung des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 4. Mai 2013 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich des nächsten Treffens des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 3. Juni 2013 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Leserbrief zu den Vorgängen an der Hannoverschen Straße erschien am 3. Juni 2013 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich des nächsten Treffens des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 23. September 2013 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Pressebericht zum Thema Bunker Banter Kaserne erschien am 17. Oktober 2013 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Auf Seite 1 der Wilhelmshavener Zeitung wurde zudem auf den Bericht hingewiesen.

22. Oktober 2013: Am Samstag, 19. Oktober, wurde in der Wilhelmshavener Zeitung eine Online-Umfrage zum Thema Erhalt der Bunker Banter Kaserne veröffentlicht. Das Ergebnis der Umfrage war heute zu lesen. 62,1 Prozent der an der Umfrage Beteiligten sind für den Erhalt der beiden Bunker! Unsere täglichen Bemühungen haben Erfolg und in der Wilhelmshavener Bevölkerung nimmt das Verständnis für die Thematik zu. Wir sagen herzlich: Danke!

Ein Artikel bezüglich des nächsten Treffens des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 2. November 2013 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel hauptsächlich bezüglich der 400. Unterschrift der Petition des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 23. Januar 2014 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Leserbrief bezüglich der Bunker Banter Kaserne erschien am 10. Februar 2014 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich des nächsten Treffens des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 8. März 2014 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Pressebericht zum Thema Bunker Banter Kaserne erschien am 12. April 2014 in der Wilhelmshavener Zeitung als Reaktion auf einen Artikel vom 9. April 2014:

Ein Artikel bezüglich des nächsten Treffens des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 23. April 2014 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich der nächsten Bunkerbegehung des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 15. Mai 2014 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Die einstündige Begehung des Truppenbunkers 750 an der Jadeallee, durchgeführt vom Verein zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. am 15. Mai 2014 war ein voller Erfolg. Die etwa 30 Personen, die dem kurzfristigen Aufruf in der WZ gefolgt waren, waren sich allesamt einig: Erhalt! Die nächste Begehung kommt bestimmt, über die rechtzeitig informiert wird.

Ein Bericht zur Bunkerbegehung des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 17. Mai 2014 auf Seite 7 in der Wilhelmshavener Zeitung. Im krassen Gegensatz dazu zwei Seiten weiter eine Skizze mit den geplanten Vorhaben am Banter See: Ganz klein und kaum lesbar ist der Hinweis "Abriss T 750-Bunker" jeweils an den beiden eingezeichneten Bauwerken erkennbar...

Ein Bericht zur Bunkerbegehung des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 21. Mai 2014 auf Seite 1 und 3 in der Neuen Rundschau:

Ein Bericht zur Bunkerbegehung des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 24. Mai 2014 auf Seite 10 im Jeverschen Wochenblatt:

Ein Leserbrief bezüglich der Bunker Banter Kaserne erschien am 27. Mai 2014 in der Wilhelmshavener Zeitung:

28. Mai 2014: KERNBOHRUNGEN AM T 750 WEST! Zum Wochenanfang wurden am hinteren Bunker am Banter See durch die Stadt zwei Kernbohrungen gesetzt. Jeweils an der Ost- und Westwand. Das bedeutet nichts Gutes. Ein Abriss ist aber laut Stadt NOCH nicht akut im Gespräch (?). Der Verein zum Erhalt der Bunker wurde über diese Maßnahme leider (wieder einmal) nicht informiert. Der Verein: "Wir kämpfen weiter für den Erhalt BEIDER Bunker am Banter See und tun was uns möglich ist!"

Die in drei Luftschächte (hier schlecht erkennbar) eingebrachten runden steinernen Versiegelungspfropfen an der Nordwand sind Überbleibsel eines gescheiterten Versuches, den Bunker als Fledermausquartier einzurichten. Die Maßnahme wird Anfang 2012 stattgefunden haben. Die Gitter vor den Schächten wurden hierfür beseitigt. An den anderen Wänden fanden keine derartigen Maßnahmen statt.

Ein Artikel bezüglich der Jahreshauptversammlung des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 25. Juni 2014 in der Neuen Rundschau:

Ein Artikel bezüglich der Jahreshauptversammlung des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 27. Juni 2014 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Radiobericht bezüglich des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. wurde am 2. Juli 2014 auf Radio Jade: ausgestrahlt:

HIER

Ein Artikel bezüglich des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 6. Juli 2014 in der Guten Morgen Sonntag:

Ein Artikel bezüglich des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V. erschien am 9. Juli 2014 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Die Ausschreibung bezüglich des geplanten Abrisses von T 750 West erschien am 2. August 2014 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven erschien am 14. August 2014 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven erschien am 22. August 2014 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Leserbrief bezüglich der Südzentrale und der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven erschien am 3. September 2014 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich des Bunkers West am Banter See in Wilhelmshaven erschien am 5. September 2014 in der Wilhelmshavener Zeitung:

Ein Artikel bezüglich der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven erschien am 13. September 2014 in der Wilhelmshavener Zeitung:

 

Ab dem 15. September wird nun der westliche Bunker am Banter See abgerissen. Der Verein zum Erhalt hat beinahe zwei Jahre lang - leider erfolglos - versucht, das Bauwerk für die Nachwelt zu bewahren. 750 Menschen saßen von 1943 bis 1945 bei Luftangriffen da drin. Manchmal auch weitaus mehr. Immer wieder wechselnde Schutzsuchende aufgrund der Verlegung der ansässigen Marinestreitkräfte, in einem Fall sogar einer ganzen U-Bootflottille. Einfache Marinesoldaten und junge Marinehelferinnen fanden dort Zuflucht. In der Kriegsendphase auch Zivilisten, Frauen und Kinder, die auf ihre Evakuierung in die ländlichen Gebiete Frieslands warteten. „Nazibonzen“ saßen woanders. Hier fanden Menschen Zuflucht, denen der Krieg nicht selten aufgezwungen worden war, die ohne gefragt zu werden in den Krieg hineingewachsen waren. Ich habe meinen vor 20 Jahren verstorbenen Großvater leider nie gefragt, ob er, der er bei der Kriegsmarine diente und zeitweise auch in Wilhelmshaven stationiert war, auch in diesem Bunker der Banter Kaserne Schutz suchte. Ich schaue mit großem Respekt auf dieses Bauwerk, denn es ist nicht unwahrscheinlich, dass ich ohne den Bunker heute nicht hier sitzen könnte um dies zu schreiben. Ganz einfach, weil es mich nicht geben würde. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass dies auf Leser, die diese Zeilen hier gerade studieren, ebenso zutrifft. Für die Zukunft würde ich mir ein stärkeres Interesse der Allgemeinheit bezüglich des Themas wünschen. Ich hoffe inständig, dass der Abriss des Bunkers sich nicht als genauso sinnlos entpuppen wird wie das, was 2012 an der Hannoverschen Straße geschah.

Holger Raddatz

Der Verein gibt bereits jetzt bekannt: Der Verein wird auch nach dem Abriss des West-Bunkers weiter den Namen "Verein zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V." tragen und nach seinen Möglichkeiten konsequent und mit aller Kraft für den Erhalt des Ost-Bunkers Banter Ruine und für die Nutzung des Bunkers durch den Verein kämpfen.

 

Der Abriss des T 750 Emsstraße 2 ausführlich hier

 

Der T 750 Emsstraße 2 ist seit Mitte Februar 2015 bis auf die Zerschellerplatte und die untere Hälfte des Fundamentes abgerissen.

 

Ein Leserbrief bezüglich der Windrose im abgerissenen West-Bunker am Banter See in Wilhelmshaven erschien am 25. April 2015 in der Wilhelmshavener Zeitung:

 

Am 29. Juni 2015 erfolgte die Umbettung des Beobachtungsstandes vom abgerissenen T 750 - ausführlich Hier

Kurzfilm - Hier

 

Ein Artikel bezüglich der erfolgreichen Umbettung des Beobachtungsstandes vom abgerissenen West-Bunker am Banter See erschien am 3. Juli 2015 in der Wilhelmshavener Zeitung:

 

8. Juli 2017: Bunker in Wilhelmshaven - Vorstellung der Truppenbunker

Dreiteilige Serie in der Beilage "Heimat am Meer" der Wilhelmshavener Zeitung.

Hier: Folge 3 / 8. Juli 2017

Wir danken herzlich für das Interesse und für die Veröffentlichung der Texte.

 

Interessant ist, dass der Aufbau des äußerst massiven Selbstschutz-Standard-Hochbunkers der II. Welle Störtebekerstraße / Sedan in Wilhelmshaven durchaus diverse Ähnlichkeiten zur Gestaltung der Kriegsmarine-Truppenmannschaftsbunker aufweist.

Diese Seite ist Bestandteil der Präsenz

www.truppenmannschaftsbunker.de