Nachträglich versiegelte Luftschächte der Truppenmannschaftsbunker - Warum?
Am "Prinz-Heinrich-Bunker" in Kiel, am "Scharnhorstbunker" in Kiel, wie auch am Königsberger Truppenmannschaftsbunker nahe der ehemaligen Schichau-Werft, allesamt Truppenbunker vom Typ 750, wurden nach dem Krieg zumindest die großen Luftschächte der Vorder- und Rückwände mitsamt aller Vertiefungen - auch die nicht mit Schächten belegten Vertiefungen (!) - feinsäuberlich versiegelt und verputzt. Was hatte diese Maßnahme für einen Grund? Selbst wenn es sich hierbei explizit im Fall der Kieler Truppenbunker eventuell um Maßnahmen im Zusammenhang mit einer inneren Sprengung handeln könnte, macht die Versiegelung der nicht mit Schächten belegten Vertiefungen keinen Sinn. Es handelte sich hierbei um immerhin jeweils vier große ungenutzte Vertiefungen an der Vorder- und Rückwand im Bereich Ebene 1. Wer hat Informationen?
Kiel / "Prinz-Heinrich-Bunker" / T 750

Kiel / "Scharnhorstbunker" / T 750

Copyright: J. Schwarzenberg
Königsberg / Schichau-Werft / T 750
Sämtliche Schächte verschlossen bis auf einen Schacht (eventuell auch zwei Schächte) an der Seitenwand Nord und drei Schächte an der Seitenwand Süd
Ansicht aus Nordosten / links Vorderwand:

Bild unten: Aus Südwesten ist erkennbar, dass auch hier an der Rückwand (links) die Schächte verschlossen wurden. An der Seitenwand (rechts) sind lediglich drei Schächte geöffnet geblieben. In sie hinein wurden Metallkonstrukte gesteckt, die anscheinend Halterungen darstellen.
Ansicht aus Südwesten / links Rückwand:


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